Christina und Alexander entwerfen den besten Gin

Warum gibt es so viele verschiedene Gins?

Warum gibt es so viele verschiedene Gins?

„Alles fing mit einem Artikel über die perfekte Bar an. Nachdem wir einige Spirituosen gekauft hatten, überraschten uns die verschiedenen Gins mit ihrer Vielschichtigkeit“, erzählt Alexander. „Nachdem wir dann rund 150 Flaschen aus aller Welt gesammelt hatten, fingen wir an zu experimentieren, wie man selbst einen richtig guten Gin herstellen kann.“

Um Gin herzustellen, werden verschiedene so genannte „Botanicals“ in Ethanol eingelegt, mazerieren darin zwischen 24 Stunden und mehreren Wochen, und werden dann destilliert. Das Resultat: Alkohol mit Geschmack. Der wird schließlich auf die gewünschte Trinkstärke verdünnt und abgefüllt.

"Man unterscheidet beim Gin bspw. zwischen London Dry Gin, Dry Gin und dem so genannten „Bathtub Gin“. Der London Dry Gin ist die höchste Qualitätsstufe, es wird nach dem Brennen nichts mehr hinzugefügt, außer Wasser. Beim Dry Gin kann ich mit Blüten, Beeren oder Zesten nach dem Brennen noch Aromen oder Farben hinzufügen. Und der Bathtub Gin kann auch nur Wodka mit Gewürzen sein, der früher teils sogar in der Badewanne angesetzt wurde.", klärt uns Alexander auf.

"In Gin ist immer Wacholder drin", ergänzt Christina, "und zusätzlich meistens Angelikawurzel, Koriandersamen und Ingwer und Zitrone. Diese fünf Zutaten sind in circa 80% aller Gins enthalten."

Danach ist dem Brenner aber freie Hand gelassen. "In Japan gibt es tolle Gins. Zum Beispiel mit Yuzu oder grünem Tee – da kommen regionale Botanicals zur Geltung.“, erzählt Alexander.  "Wir wollen diese Kreativität auch unseren Kunden anbieten – mit einem einzigartigen Konzept:  Mit unserem Gin-Konfigurator kann sich jeder Kunde einen Gin nach seinen Wünschen brennen lassen. Der wird tatsächlich nur für ihn gebrannt. So entstehen spannende Rezepturen, die teils auch immer wieder bestellt werden. Mit diesem Konzept arbeiten wir auch mit Restaurants und Hotels zusammen. Das ist zwar viel Arbeit, aber macht unheimlich Spaß – und wir machen das vor allem aus Liebe zum Gin!" 

So etwas gibt es tatsächlich nur einmal: bei den Ginmachern! 

Her mit dem Gin!

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