Wie groß ist genug? Zu Besuch bei der Pralinen Manu-Faktur.

Wie groß ist genug? Zu Besuch bei der Pralinen Manu-Faktur.

Wie groß ist genug? Zu Besuch bei der Pralinen Manu-Faktur.

Wie lebt man seine Leidenschaft? Macht man sie zum Beruf?
Wie groß muss man werden, um es "Erfolg" nennen zu können.

Im Obergeschoss eines Wohnhauses in Sindesldorf in Bayern, steht Manuela Haslinger vor einer Reihe von Pralinenformen. In den Formen glitzert ein rötliches Pulver, und es riecht köstlich. Schokolade und etwas Beeriges, Fruchtiges.

Manuela füllt hochkonzentriert die Pralinenmasse in die Formen. Exakt, ruhig arbeitet sie eine Schablone ab.

"Das Geschäft hat sich seit 2012 nach und nach entwickelt. Zuerst habe ich die Pralinen nur in der Familie und im Freundeskreis verschenkt. Dann ist über die Jahre immer mehr daraus geworden", erzählt uns Manuela, "Ich mache die Produktion saisonal. Dabei konzentriert sich der zeitliche Aufwand auf wenige Wochen bis Monate im Jahr. Aktuell wird nur an Weihnachten bzw. Ostern/Muttertag produziert.

Ziel ist natürlich immer sehr leckere Pralinen zu machen, die sich geschmacklich von den herkömmlichen Geschäften abheben. Und vor allem die Chemie raus zu lassen und wieder auf einen klaren Geschmack von guter Schokolade zu kommen.

Meine Lieblingspraline ist der Glühweintrüffel im Spekulatiusmantel, da ich die Rezeptur selbst entworfen habe und diese immer wieder aufs Neue opitmiert wurde. Für mich geschmacklich der schönste weihnachtliche Trüffel in meinem Sortiment.

In ihrem Hauptberuf ist Manuela Biotechnikern. Ihre Leidenschaft zum Pralinenmachen kam zunächst mal ihrem Mann am meisten zu Gute.

Himberrpraline in der Hand

"Irgendwann meinte er, 'wenn du nicht bald auf einen Markt gehst und die Pralinen verkaufst, werde ich kugelrund!!!! Daraufhin habe ich mir den Mut gefasst und mich bei meinem ersten Christkindlmarkt angemeldet.", schmunzelt die sympathische Fränkin.

Die Märkte liefen gut und so baute Manuela ihr Geschäft langsam weiter auf.

Momentan ist sie sehr zufrieden mit ihrer Größe. Sie möchte jede Praline selbst herstellen und bei der Qualität keine Kompromisse eingehen. Dabei verkauft sie ihre Schätze hauptsächlich bei Märkten.

"Eigentlich war ich bisher mit meinen Märkten und dem Verkauf im privaten Umfeld sehr zufrieden. Allerdings hat mich die Coronalage zum Umdenken in Richtung online Versand animiert. Ich denke, das wäre grundsätzlich eine gute Option. Der janori Grundgedanke gefällt mir sehr gut, sonst hätte ich den online-Markt nicht selbst in Angriff genommen."

Wir sind sehr froh Manuela mit ihren köstlichen und wirklich einzigartigen Pralinen bei janori mit dabei zu haben, denn schon allein ihr wunderschön ansteckendes, herzliches Lachen, möchten wir nicht missen.

Steinskulpturen auf dem Balkon

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